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PROGRAMM
Konzert am Samstag, den 6. März 2010
Severin von Eckardstein und Michéle Gurdal

Schubert: Fantasie f-moll D 940           (Michèle Gurdal und Severin von Eckardstein)                                                                                                                        
Chopin: Etüden op. 10                                                                                                  Nr. 10 As-dur   -   Nr. 9 f-moll   -   Nr. 8 F-dur                        (Michèle Gurdal)

Chopin: Polonaise-Fantasie op. 61                                              (Michèle Gurdal)

                                                                            
Dvorak: Slawische Tänze op. 46   -   Nr. 3, 7 und 8

                                                            (Michèle Gurdal und Severin von Eckarstein)
                                                  
Skrjabin: Sonate-Fantasie Nr. 2 gis-moll op. 19              (Severin von Eckardstein)
                                                         
Prokofiev: „Romeo und Julia“ op. 75
                  Nr. 9 Lilientanz der Mädchen
                        Nr. 4 das Mädchen Julia
                        Nr. 6 Montagues und Capulets
                        Nr. 8 Mercutio      
                                               (Severin von Eckardstein)

Stravinsky: Petrouchka (vierhändige Reduktion des Komponisten)
                  
Danse russe
                        Chez Petrouchka
                        La semaine grasse                        
(Michèle Gurdal und Severin von Eckardstein)

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Severin v. Eckardstein wurde 1978 in Düsseldorf geboren. Mit 6 Jahren bekam er seinen ersten Klavierunterricht und mit 12 konnte er sich als Student an der Musikhochschule Düsseldorf einschreiben.
                 Wesentliche Impulse in seiner künstlerischen Ausbildung erhielt er bei seinen Lehrern Prof. Barbara Szczepanska, Prof. Karl-Heinz Kämmerling und bei Prof. Klaus Hellwig, Universität der Künste, Berlin, wo er auch seine Prüfungen ablegte. In einem zusätzlichen Studium an der International Piano Academy Lake Como, Italien, gewann er weitere Anregungen.
                  Schon als Kind errang Severin Erste Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". Inzwischen ist er Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe wie dem "Wettbewerb Ferruccio Busoni" in Bozen (1998), dem ARD-Wettbewerb München (1999), dem "Leeds International Piano Competition" (2000) und dem "Grand Prix International Reine Elisabeth" in Brüssel (2003). Für die "Beste Interpretation zeitgenössischer Musik" erhielt er verschiedene Sonderpreise.
                 Mehrere Stiftungen und Gesellschaften, u.a. die Mozartgesellschaft und die Studienstiftung des Deutschen Volkes, haben ihn mit Stipendien ausgezeichnet. 2002 erhielt er den Europäischen Kulturförderpreis in Berlin und 2003 den Preis "Echo Klassik".
                Von Eckardstein ist mit Solo- und Orchesterkonzerten längst auf den großen Podien der Welt zuhause. U.a. gab er viel beachtete Konzerte in Berlin, München, London, New York, Miami, im Concertgebouw Amsterdam, in Tokyo und in Seoul. Regelmäßig ist er auch bei Musikfestivals zu hören, so mehrfach beim Klavier Festival Ruhr, bei dem namhaften Musikfestival in Aldeburgh/England, beim Gilmore Festival in Michigan/USA und bei dem renommierten Festival in La Roque d'Anthéron, Frankreich. In 2009 standen u.a. das Eröffnungskonzert des Miami International Piano Festival und das Schleswig-Holstein Musikfestival auf dem Programm.

Michèle Gurdal (der Vater Belgier, die Mutter eine japanische Künstlerin) spielte bereits mit 9 Jahren als Solistin das Klavierkonzert G-Dur von Joseph Haydn mit dem Belgischen Kammerorchester live im Belgischen Fernsehen.

Mit 17 schloss sie ihr Studium am Conservatoire Royal de Bruxelles in den Fächern Klavier, Kammermusik und Musikgeschichte mit dem Diplom de Premier Prix ab. Sie studierte bei Professor Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, dann in der Meisterklasse von Homero Francesch in Zürich (Konzertdiplom mit höchster Auszeichnung) und anschließend bei Professor Anatol Ugorski an der Hochschule für Musik Detmold, wo sie mit dem Konzertexamen abschloss.

2004-05 war sie Assistentin von Professor Anatol Ugorski in Detmold und seit 2005 ist sie Stipendiatin der „International Piano Academy Lake Como“, wo sie mit Dmitri Bashkirov, Leon Fleischer, Menahem Pressler, Fou Tsong, William-Grant Naboré, Andreas Staier, John Perry und Claude Franck arbeitet.

Michèle Gurdal ist 1. Preisträgerin des „Concours national de musique de Belgique“ (1988), der „Yamaha Stiftung Utrecht“ (1993) und des „Internationalen Klavierwettbewerb Grotrian-Steinweg“ in Braunschweig (1993). Außerdem gewann sie den 2.Preis des „Internationalen Klavierwettbewerb Saint-Nom-la-Bretêche“ (Paris, 1998) und den 3.Preis beim „Internationalen Klavierwettbewerb Premio Jaen“ (Spanien,1999). Sie ist Preisträgerin der Schweizer Stiftung Eva-Maria Schenk, (1999) und gewann den Schweizer Hochschulwettbewerb 2000 mit dem Kiwani Preis.  Ihre Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führt sie seit ihrem 9. Lebensjahr nach Frankreich, Holland, in die Schweiz und nach Italien, Spanien, England, Kanada, USA und Deutschland. Einige wichtige Auftritte: Gewandhaus Leipzig, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Kammermusiksaal der Tonhalle Zürich, Theater Ghione in Rom, Händel-Geburtshaus in Halle, Sommer-Klavierfestival-Viersen, Klavierfestival Ruhr mit dem Kölner Kammerorchester (Bachs Doppel- und Tripelkonzerte mit Homero Francesch; Dirigent: Helmut Müller-Brühl), Eglise de Saint-Germain-des-Prés in Paris, Frank Gehry's MARTa Museum in Herford, u.a. mit dem Orchestre National de Belgique, der Nordwestendeutschen Philharmonie und mit dem Cordoba Symphony Orchestra im spanischen Fernsehen, im französischen Fernsehen (FR3) und im italienischen Fernsehen (RAI3).

                                                 


"Rund um das Klavier"
organisieren wir Konzerte, um jungen Musikern und Studenten die Möglichkeit für kleine Konzertauftritte zu geben. Den Schülern des Klavierspiels wird ein Forum gegeben, um ihre Fortschritte zu zeigen und bei den Förderkonzerten möchten wir viele neue Freunde und Förderer für unsere Initiative gewinnen.

Musik hautnah erleben, den Pianisten in die Noten schauen, seinen Atem hören und den Schweiß von der Stirne herunter laufen sehen..... das ist für den Musikliebhaber das Besondere an unseren
"Verabredungen mit dem Klavier".
 

 

             

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Was kann man Besseres aus seinem Leben machen, als eine Erfahrung in Bewusstsein verwandeln. (Malraux)