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PROGRAMM – Konzert am Freitag, den 2. Okt. 2009 – 20.00 Uhr

Bach-Kempff
         Siciliano  BWV 1031
                            Nun komm' der Heiden Heiland  BWV 659a
                            Wachtet auf, ruft uns die Stimme  BWV 645

F. Chopin              3 Mazurken, Op.59
                            Nocturne Op.27 Nr.2
                            Polonaise-Fantasie, Op.61

Hugo Wolff            Paraphrase über die Meistersinger von Nürnberg 

F. Liszt                  Benediction de Dieu dans la solitude
                            Rigoletto Paraphrase
 

William Hong-Chun Youn
geboren am 12/12/1982

Der Pianist William Youn wurde in Seoul geboren und begann das Klavierspiel im Alter von 6 Jahren. Nach Erhalt zahlreicher erster Preise bei nationalen Wettbewerben, gab Youn elfjährig sein Debüt mit dem Seoul Philharmonic Orchestra.

Von 1996 an studierte Youn in Boston, USA an der Walnut Hill School und an der New England Conservatory Preparatory School in der Klasse von Prof. Wha-Kyung Byun. Während seines fünfjährigen Studiums in Boston konzertierte er bereits mehrfach in den großen Konzertsälen der Stadt, wie der Jordan Hall und dem Isabella Gardner Museum.

1999 wurde Youn vom Youth Philharmonic Orchestra Boston unter Benjamin Zander eingeladen, eine Tournee nach Mexiko und Kuba als Solist zu begleiten. Nach seinem Konzert in der Palacio de Bellas Artes in Mexiko City verglich der Hauptkritiker einer rennomierten Zeitung die Möglichkeiten des jungen Pianist mit den Talenten von Vladimir Horowitz und von Alexei Weissenberg.

Ebenfalls 1999 wurde Youn der jüngste Finalist des Busoni Wettbewerbes in Bolzano, Italien und erhielt den Preis der Harvard Musical Association.

Schon im jungen Alter erwachte bei Willim Youn das rege Interesse an Kammermusik, und 1998 und 2000 gab er Kammermusikkonzerte auf namhaften Bühnen (Alice Tully Hall, 92nd Street Y). Dazu erfolgten Aufnahmen beim National Public Radio Boston.

2001 ging Youn nach Europa, wo er in Deutschland sein Studium an der Hochschule für Music und Theater Hannover bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling begann. Seitdem konzertierte er in vielen europäischen Ländern wie z.B. in Österreich, Belgien, Deutschland, Italien, Tschechien, Dänemark, Polen, Holland und Spanien - als Solist mit Orchestern wie u.a. dem Bruno Philharmonic Orchestra, der Janacek Philarmonie, dem Staatsorchester Halle, dem Volgograd Philharmonic Orchestra, dem Karlsbad Symphony Orchestra, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und der Toronto Philharmonia.

Youn nahm an internationalen Festivals und Meisterkursen teil, wo er die Gelegenheit hatte, mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten wie Andreas Schiff, Dmitri Bashkirov, Fou Ts’ong, Christoph Eschenbach, Russell Sherman, Andreas Staier, Menahem Pressler und YoYoMa (Kammermusik) zu arbeiten.

Youn spielte zwei CDs für Sony BMG Korea ein: die Konzerte von F. Chopin mit den Nürnberger Symphonikern und das Klavierkonzert von R. Schumann mit dem Cezch Radio Symphony Orchestra.Beim Königin Elisabeth Wettbewerb in Belgien im Jahr 2007 war William Youn Finalist.

Seit 2006 studiert er an der renommierten Klavierakademie Lake Como, an der er die Gelegenheit hat, mit dem Direktor der Akademie, William Grant Nabore, sowie mit den zahlreichen Mitgliedern der Schule, zu denen einige der wichtigsten und berühmtesten Pianisten und Pädagogen der heutigen Zeit gehören, zu arbeiten.

Nach seinem Abschluss der künstlerischer Ausbildung in Hannover studiert Youn zurzeit in der Solo-Klasse von Prof. Bernd Goetzke.

 


"Rund um das Klavier"
organisieren wir Konzerte, um jungen Musikern und Studenten die Möglichkeit für kleine Konzertauftritte zu geben. Den Schülern des Klavierspiels wird ein Forum gegeben, um ihre Fortschritte zu zeigen und bei den Förderkonzerten möchten wir viele neue Freunde und Förderer für unsere Initiative gewinnen.

Musik hautnah erleben, den Pianisten in die Noten schauen, seinen Atem hören und den Schweiß von der Stirne herunter laufen sehen..... das ist für den Musikliebhaber das Besondere an unseren
"Verabredungen mit dem Klavier".
 

 

     

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Was kann man Besseres aus seinem Leben machen, als eine Erfahrung in Bewusstsein verwandeln. (Malraux)