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PROJEKT "K 15" |
Ein
spannendes Programm zu finden, welches man im Konzertsaal eher selten zu
hören bekommt, das war dieses Mal die Herausforderung. Die beiden Pianisten
Jean Muller und Tobias Stork hatten sich schon öfter getroffen und einfach
nur zum Spaß die Beethoven Sinfonien auf dem Klavier gespielt.
Sollte, könnte man eine Sinfonie von Beethoven auch mal auf dem Klavier im Konzert spielen? Warum nicht! Vor dem Zeitalter der technischen Reproduktion von Musik ermöglichte es der Klavierauszug dem kundigen Musikliebhaber, die großen Werke, die er im Konzert nur selten hören konnte, sich am häuslichen Instrument in Erinnerung zu rufen. Die Kultur der Hausmusik im 19. Jahrhundert und die Kultur des Klavierspiels gehören zusammen. Nach eingehender Beratung
mit Prof. Oppitz, bei dem Tobias Stork jahrelang Musikstudent war, entschied
man sich aus den verschiedenen Möglichkeiten für die Symphonie Nr. 7. Das Wagnis, die
Transkription live zu spielen wurde eingegangen und daraus
resultierte ein absolut starkes Konzerterlebniss. Abgerundet wurde der Abend
mit drei bekannten Werken aus der Klavierliteratur, die das große Können der
beiden Pianisten zeigten und vom Publikum mit Anteilnahme und Begeisterung
aufgenommen wurde.
Tobias Stork (links) und Jean Muller (rechts) |
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