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APHORISMEN

Er ist als junger Pianist bereits ein Meister der Farben und Stimmungen,
des beseelten Anschlags und der zarten Schattierungen."
Süddeutsche Zeitung

Am  10.07.2007 beim Wettbewerb in Moskau überzeugte Benjamin Moser
das Publikum durch seine aufrichtige und innige Interpretation russischer Musik. Vor allem die Preludes von Rachmaninov und die F-Dur-Variationen von Tschaikovsky blieben dort in besonderer Erinnerung. Nicht ohne Grund wurde ihm außer einem Endrundenplatz auch der Sonderpreis für die beste Interpretation der Werke Tchaikovskys verliehen.

Damit ergab sich eher zufällig, dass eine Fortsetzung der Musik russischer Komponisten (Rachmaninov, Skrjabin) in unserer kleinen Konzertserie zu erleben war. Doch nicht weniger spannend versteht es der junge Pianist Komponisten wie Schubert oder L. v. Beethoven zu interpretieren. Die drei Nachtstücke Holligers umfassen Todesahnung, Sterben und jenseitige Verklärung. Benjamin Moser spielt das ebenso luzide, präzise und ernsthaft. Beim Konzert anwesende Kollegen faszinierte Benjamin genau so wie den Rest des Publikums und er wurde am Ende des Konzerts  mit Bravorufen und Applaus ohne Ende bedacht.

"Was für ein unglaubliches Erlebnis, einen Pianisten so nah zu erleben, einfach fantastisch", sagte eine unserer Zuhörerinnen ganz entzückt. Es sei auch für den Pianisten eine besondere Erfahrung  das Publikum so nahe zu spüren, meinte darauf  Benjamin Moser. Das käme im Konzertsaal in der Tat so nicht vor und es sei auch für ihn eine besondere Herausforderung, der er sich aber gerne stellen würde, fügte er verschmitzt hinzu.

PROGRAMM   Konzert am 17.12.2008

Franz Schubert
Zwei Impromptus
As-Dur aus Op.142 und Ges-Dur aus Op.90

H. Holliger
Elis-3 Nachtstücke (1961)

L.v.Beethoven
Sonate Nr.32 c-Moll Op.111

S. Rachmaninov
Prélude gis-Moll Op.32,12;
Etüde es-Moll Op.39,5;
Préludes Ges-Dur Op.23,10 und B-Dur Op.23,2

A.Skrjabin
Prélude und Nocturne für die linke Hand Op.9
Fantasie Op.28 h-Moll
 


Benjamin Moser mit Dafydd Llywelyn nach dem Konzert


"Rund um das Klavier"
organisieren wir Konzerte, um jungen Musikern und Studenten die Möglichkeit für kleine Konzertauftritte zu geben. Den Schülern des Klavierspiels wird ein Forum gegeben, um ihre Fortschritte zu zeigen und bei den Förderkonzerten möchten wir viele neue Freunde und Förderer für unsere Initiative gewinnen.

Musik hautnah erleben, den Pianisten in die Noten schauen, seinen Atem hören und den Schweiß von der Stirne herunter laufen sehen..... das ist für den Musikliebhaber das Besondere an unseren
"Verabredungen mit dem Klavier".
 

 

     

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Was kann man Besseres aus seinem Leben machen, als eine Erfahrung in Bewusstsein verwandeln. (Malraux)