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2. Abend des "Tschaikowsky-Projekts" am Fr. 26.9. 2008



Sprecher:        WOLF EUBA
Klavier:           Aglaya Sintschenko

Wolf Euba, bekannt über viele Jahre als Rundfunksprecher, später auch als Autor, ist heute gefragter Sprecher literarischer Programme, oft auch in Verbindung mit Musik. Wir waren sehr glücklich, als Wolf Euba zusagte bei unserem Tschaikowsky-Projekt mitzuwirken. Er ließ sich Ziel und Zweck des Vereins erklären und war sehr angetan davon, dass wir jungen Musikern die Möglichkeit geben wollen, in dem spannenden Gebiet von "Musik und Lesung" praktische Erfahrung zu sammeln.

Passend zum Thema wurde aus dem Roman Symphonie Pathétique  (im Jahre 1935 geschrieben) gelesen, in welchem Klaus Mann dem großen Komponist Tschaikowsky ein menschliches Denkmal setzte. Klaus Mann schaffte es, Pjotr Tschaikowsky als einen Menschen darzustellen, den man meint, selbst gekannt zu haben. Dieser Eindruck wurde verstärkt durch Wolf Euba, der uns völlig in die Szenerien des Romans hinein sog, der die Person des Komponisten Tschaikowsky vor unserem inneren Auge entstehen ließ,
Als kongeniales Team wanderte Wolf Euba, als Sprecher, mit der Pianistin Aglaya Sintschenko, zwischen Lesung und Musik hin und her.

Im musikalischen Programm hörten wir
Klavierstücke aus op. 40 (1878), op. 51 (1882) und op. 72 (1893):
Valse op.40/8
Rêverie interrompue (Unterbrochene Träume) op.40/12
Polka pour danse op.51/2
Russischer Tanz op.40/10
Lied ohne Worte op.40/6
Chanson triste (Trauriges Liedchen) op.40/2
Polacca de concert (Konzertante Polonaise) op.72/7
Valse sentimentale op.51/6

Ausdrucksvoll und einfühlsam, mit Ernst und Hingabe musizierte Aglaya Sintschenko und beglückte uns mit der wunderbaren Musik Tschaikowskys.

 


"Rund um das Klavier"
organisieren wir Konzerte, um jungen Musikern und Studenten die Möglichkeit für kleine Konzertauftritte zu geben. Den Schülern des Klavierspiels wird ein Forum gegeben, um ihre Fortschritte zu zeigen und bei den Förderkonzerten möchten wir viele neue Freunde und Förderer für unsere Initiative gewinnen.

Musik hautnah erleben, den Pianisten in die Noten schauen, seinen Atem hören und den Schweiß von der Stirne herunter laufen sehen..... das ist für den Musikliebhaber das Besondere an unseren
"Verabredungen mit dem Klavier".
 

 

     

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Was kann man Besseres aus seinem Leben machen, als eine Erfahrung in Bewusstsein verwandeln. (Malraux)